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Meine Pläne dieses Backpackertrips führten mich nach Griechenland, das Land der Götter und Philosophen. Ich wusste nur, dass sie wirtschaftliche Probleme haben. Natürlich wusste ich auch, dass noch viel mehr hinter der Kultur steckt, welches ich somit erfahren wollte. Athen ist natürlich somit der erste Anlaufpunkt, um die griechische Kultur zu erfahren. In Athen wohnen die meisten Griechen und die Kultur ballt sich dort somit enorm mit einer sehr tiefgreifenden Geschichte.

Erster Tag in Athen

 

Ich bin am ersten Tag zu einer Free Walking Tour gegangen…WOW! George, der Tourguide war sehr bewandert in der griechischen Kultur und hatte viel zu erzählen! Ich schreib mir gleich immer eine Menge Sachen auf während der Tourgide redet, so kann ich meine Reise gleich beim ersten Eindruck besser organisieren. Diese Tours eignen sich sehr gut, um sich einen ersten Eindruck von der Stadt zu machen.

Dann ging ich spontan noch in die Oper. Diese fand im Odeon von Herodes statt und bot mir eine traumhafte Aussicht über Athen direkt auf der Akropolis. Ich schaute das Stück von Verdi „Otello“ nach William Shakespear. Einfach einer der besten Erlebnisse seit langem! Ich kann jedem nur ans Herz legen, einen Oper oder Theaterbesuch in dieser Oper zu beschreiten, es wird einer der Haupterlebnisse in Athen sein. Ich bekam häufig Gänsehaut von diesen phantastischen Stimmen und der Harmonie mit dem Orchester. Ich machte mir währenddessen (ca. 90 Minuten Vorstellung) Gedanken über mein Leben. Alle Leute waren nach der Oper ebenfalls emotional bewegt. Die Tragik dieses Stücks muss sie erfasst haben. Alle waren angetan und super nett und offen nach der Vorstellung. Ich muss unbedingt nochmal in die Oper. Dann aber evtl. in eine Oper auf deutscher Sprache, damit ich das Stück verstehe und mich vorher informieren kann. Diese Oper war in italienisch und es war schwer den Inhalt zu verfolgen, dennoch klang die Sprache traumhaft und ich bekam das wesentliche von einem Ami mitgeteilt, mit dem ich die Oper besuchte.2014-08-02 16.07.25

Ich habe in einem Hostel namens San Remo gehaust, nördlich der Stadt in Nähe vom Αθήνα Bahnhof. Sehr nettes Personal,sehr leise Umgebung, sehr angenehm und nur weiterzuemgehlen!

 

Zweiter Tag

 

Ich muss nochmal betonen: Bevor man das Haus verlässt, sollte man immer abchecken, ob man alles dabei hat was man braucht! Es sollte nicht wie in meinem Fall sein, dass man erst in der Stadt merkt, dass man das Portemonaie und die Kopfhörer vergessen hat und somit dann nochmal zurück muss. Man sollte sich auch immer komfortabel fühlen, wenn man das Haus verlässt. Gucke so z.B. ob alle Wertgegenstände in Sicherheit sind und du dich in deiner Kleidung für den Tag gewappnet fühlst. Frage keine Mitreisende ob sie was machen wollen, wenn du gar kein Bock hast dazu! Dann muss man sich schließlich nur noch rausreden. Sei immer direkt und trotzdem freundlich, dann wird es dir keiner übel nehmen und du kannst bei der nächsten Möglichkeit nach Lust und Laune noch sozialisieren.

2014-08-02 15.58.07 Greece 

An diesem zweiten Tag hab ich mich dann noch in Nähe der Akropolis Station ein wenig absichtlich verirrt. Wenn man direkt an der Akropolis am Hügel längs geht, findet man super schöne Häuser mit griechisch, mediterranen Flair und mit Blick über die Stadt. Echt ziemlich verwinkelt dort, aber einen kleinen Spaziergang ist es auf jeden Fall wert! Dann habe ich mich auf zum Stadtpark gemacht, um dort ein wenig zu lesen. Der Stadtpark ist echt cool und hat einige gute Plätze zum verweilen. Ich liebe die Flora und Fauna Griechenlands! Zwischen den Palmen entdeckt  man durchaus mal ein paar wilde Schildkröten.

 

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Danach bin ich dann in die Stadt über den Flee Market gegangen. Der Flohmarkt war schön gemütlich mit viel Krimskrams(i love it)… dann ging ich noch zu der Agora mit dem Tempel,den Ruinen und dem Gefängnis des Sokrates. Wirklich schwer sich vorzustellen, dass dort mal der Markttreffpunkt und die freien Reden(der sog. Speaker Place wie in London auch) stattgefunden haben. Das Leben Athens fand dort statt und ich glaube es war wirklich gut (Back to the roots= mehr natural=ohne künstliche Lebensmittel &Internet, viele Diskussion,viel Schafskäse,Weintrauben und natürlich auch Wein)… Sehr cool sich in die Aufenthaltsorte von Sokrates und Agrippa(um zwei große Philosophen zu nennen) hineinzudenken! Dann sind wir noch in ein Museum gegangen. Ich stellte fest, dass ich öfter in Museen gehen sollte, denn dort erschließen sich viele andere Sachen. In einem Museum denkt man sich in eine Geschichte hinein und lässt sich inspirieren und erfährt so mehr über die Kultur. Museen sind nicht für jeden gemacht aber das Klischee Museen seien was für Langweiler kann ich nicht bestätigen! Abends ging ich noch gemütlich griechisch essen. Auch etwas, was jeder mal machen sollte! Die Griechen lassen sich sehr viel Zeit beim Essen&Trinken und reden sehr lange, welches mir sehr gut gefällt. Während des Essens bietet sich nämlich die perfekte Gelegenheit mit anderen zu reden und die Atmosphäre zu genießen. Athener sind generell sehr freundlich und sprechen fast alle ein wenig Englisch (Viele Filme und Bücher werden nicht übersetzt). Dann habe ich noch den Sonnenuntergang der Stadt genossen ,welcher wirklich sehr schön vom Hügel der Akropolis zu beobachten ist.

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Dritter Tag – Der Inseltag

 

Heute bin ich nach Ägina gefahren. Griechenland hat mehr als 3000 Inseln. Man sollte auf seiner Reise umbedingt eine von Ihnen besuchen, um zumindestens den griechischen Inselflair mitzubekommen. Sehr beliebt ist die Insel Santorini, jedoch fährt man dort alleine 7 Stunden mit der Fähre hin und die Insel ist ziemlich überflutet von Touristen und somit auch Touristenpreisen. So entschloss ich mich für die Insel Ägina. Man fährt einfach nach Piräus(Stadtteil von Athen=Hafen) und kauft sich ein Ticket.Die Hintour hierfür dauert nicht viel länger als eine Stunde. Auf der Hintour habe ich gemerkt, dass man alle seine Bilder ein wenig bearbeiten sollte und sie nur mit ein wenig mehr Kontrast echt super Ergebnisse erzielt!

Die Insel war sooooo schön! Ich fühlte mich dort richtig wie im Urlaub. Der Strand,das Wasser,die Freiheit, die Luft, die Entspanntheit der Griechen, der Hafen, die Sonne, der Ausblick..alles fühlte sich warm und gut an 🙂

Die Rücktour war ein Traum…ich war auf dem Boot und der Sonnenuntergang ließ meine Seele erwärmen und das schimmernde Meer beobachten.

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